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Ausgabe Badischer Verlag 1951

Club-Abzeichen Bad.VerlagCover Badischer Verlag Band 9
ComicfassungBadischer Verlag, Freiburg i.Br. / Verlag Welt am Sonnabend, Düsseldorf
Illustrierte Woche, (Neue) Welt am Sonnabend / Neue Welt
, 1951 bis 1968

Diese Sammelbände der Originalseiten, die seit 1950 in den Wochen-Zeitschriften »Illustrierte Woche« des Badischen Verlages, später dann in der »(Neuen) Welt am Sonnabend«, zuletzt in »Neue Welt« umbenannt, im Verlag „Welt am Sonnabend“ publiziert wurden, sind von Band 1 bis 7 im (Einfarben-)Tiefdruck-Verfahren hergestellt. Dieses Druckverfahren wurde und wird bis in unsere Tage insbesonders bei Illustriertentiteln eingesetzt. Der bräunliche Farbton wurde deshalb gewählt, um Fotos natürlicher aussehen zu lassen (Hauttöne wirken dadurch weicher). Vermutlich aus Kostengründen hat man dann die PE-Jahreshefte ohne farbliche Umrüstung der teueren Tiefdruckanlagen in gleicher Weise gedruckt.
Die Ausgabe 8 des neuen Verlages „Welt am Sonnabend“ wurde dann erstmals im Offsetverfahren gedruckt, als 3-Farbendruck schwarz, blau, gelb. Die grau wirkenden Partien wurden im Schwarz durch Rasterunterlegungen erzielt. Der Gegendruck war sogar nur zweifarbig, was man daran erkennen kann, dass bei der Seitenabfolge jeweils zwei Seiten 3-farbig, die nächsten 2-farbig usw. gedruckt sind. Auch hier können Kostengründe als Begründung gesehen werden.
Bei den Ausgaben 9 und 10 hat man dann mit jeweils durchgehendem zweifarbigen Offsetdrucken farblich weiter experimentiert, um sich letztlich ab der Heftausgabe 11 zur Rückkehr in den (Tiefdruck-)Braunton mit unterlegtem gelben Fond zu entschließen; das Druckverfahren aber blieb der Offsetdruck. Dies ersparte u.a. auch die Anfertigung von Teilfarbenauszüge für weitere Farben. Nachvollziehen kann man das, wenn man die dreifarbigen Seiten des Heftes 8 genau ansieht. Die blauen Farbflächen mussten dort nämlich extra gerippeartig angelegt werden.

Der Untertitel lautete zunächst nur „Der Ritter ohne Furcht und Tadel - Eine Bilderzählung aus sagenhaften Zeiten”. Ab 1957 erhielt jeder Band seinen eigenen Titel.
Einige Details zu dieser Ausgabe sowie alle Cover finden Sie hier sowie in der Cover-Galerie.

Jede deutsche Sonntagsseite hat ihren eigenen Titel, der aber nicht dem der englischen Originalseite entsprach. Zusätzlich sind auf den Innenseiten der Coverseiten Hintergrundartikel zur Geschichte publiziert, in der die Eisenherzsaga angesiedelt ist. So wurde der historischen Aspekt des (Geschichts-)Comics unterstrichen.

Für mich die beste s/w-Ausgabe! Allerdings sind Lücken in der Wiedergabe der U.S.-Sonntagsseiten enthalten. Vor allem die ersten Bände mit einem Einheitscover und ohne Untertitel sind sehr gesucht und haben einen hohen Sammlerwert.

Die Angaben zur Drucktechnik hat Klaus Nonnast beigesteuert - herzlichen Dank!
Ebenfalls von Klaus Nonnast stammt der Essay »14 Jahre nach dem U.S. Start: Prinz Eisenherz in Deutschland«, der eine zeitgeschichtliche Einordnung dieser ersten Nachkriegsveröffentlichung von Eisenherz in Deutschland vornimmt.

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Diskussion

Webmaster, 29.10.2014 19:25, 28.11.2014 01:01

Antwort wurde im Forum gegeben: „Der Name 'Prinz Eisenherz' wurde 1950 entweder von Bulls Pressedienst Frankfurt oder vom Badischen Verlag erfunden.“

Dr. Erwin Münsch, 25.10.2014 19:03

Von wem stammt eigentlich der Name „Prinz Eisenherz“? In den amerikanischen Sonntagsseiten heißt er ja „Prince Valiant“!

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ausgabe_badischer_verlag_1951.txt · Zuletzt geändert: 29.10.2020 00:35 von admin