Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| kolumne:kolumne_2 [16.04.2026 11:09] – angelegt admin | kolumne:kolumne_2 [16.04.2026 15:39] (aktuell) – admin | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| <note important> | <note important> | ||
| - | Kolumne 2 | + | ====== |
| - | Arn Saba befragt letztmals den Prinz-Eisenherz-Künstler Hal Fosters | + | ===== Arn Saba befragt letztmals den Prinz-Eisenherz-Künstler Hal Foster |
| - | Lange hatte ich danach gesucht: das Protokoll dieses definitiv letzten | + | //Lange hatte ich danach gesucht: das Protokoll dieses definitiv letzten |
| - | Das setzte sich auch fort, als er (seine zukünftige Ehefrau) Helene Wells (bei einem Tanzvergnügen) kennen | + | |
| - | Auf diese Frage antwortete Foster nicht, was man sich verschieden erklären kann. Vermutlich hat ersich bestimmt damit auseinander gesetzt, wollte aber kein Statement abgeben. Saba setzte nach:“ Siehstdu denn einen Unterschied zwischen deiner Kunst der Illustration und der Galeriekunst? | + | Er //(Hal Foster)// |
| - | Als nach seinem Tod 1982 seine Unterlagen aufgelöst und archiviert wurden, hatte er gerade noch 3 Blattseiner Originale im Besitz.Einem Hobby Fosters wird in großer Länge und Ausführlichkeit Platz im Interview eingeräumt. Es geht umseine Liebe zur Jagd und seine Verbundenheit in der freien Natur mit ihren Tierwelt. Sein berühmt gewordenesZitat dazu lautete:“ Schieße niemals auf einen sitzenden Vogel, fange niemals mehr Fisch, als du essen kannstund trinke niemals mehr Alkohol, als ein Gentleman vertragen kann“. Foster hatte sich offensichtlich diesemAnspruch gestellt und auch daran gehalten. Seine großen Leidenschaft in den Kanadischen Wäldern auf Jagd zugehen, kannte man. Seine Sorge dabei galt dem Umgang mit Waffen, an die sich manche „wilden Jäger“nichthielten. Konnte er in seinen jungen Jahren dieses Wissen noch praktizieren, | + | |
| - | Abschließend sollte aber auch Erwähnung finden, dass sich der Vertragspartner King Features nicht mit Ruhm be-kleckerte, | + | Der Herbst 2026 zog herauf, und ich machte mich anhand einer kopierten Fassung des Original-Druckes im US-Comic-Journal ans Werk, das englischsprachige Manuskript |
| + | |||
| + | Dabei blieben mir die Teile seiner US-Geschichte nicht verborgen, wo alles seinen Anfang nahm. Ich fing an, mich auch für die US-verlegerischen Aktivitäten zu interessieren. Erfuhr davon, dass meine frühe Vermutung, dass Foster 1971 sich von der Layoutarbeit verabschiedet hatte und [[: | ||
| + | |||
| + | Beim wiederholten Studium der Fragen und Antworten zwischen zwei, zeitweise drei Gesprächsteilnehmern (Harold Foster, Helen Foster, Arn Saba) bemerkte ich, dass Foster, der berühmte in Kanada geborene Künstler – anders als von mir bis dahin vermutet – eine vielschichtige Persönlichkeit besaß, die ein Historiker nicht unreflektiert lassen durfte. | ||
| + | |||
| + | Das setzte sich auch fort, als er (seine zukünftige Ehefrau) Helene Wells (bei einem Tanzvergnügen) kennen | ||
| + | |||
| + | Die Monotonie eines 3-Stunden Gesprächs lockerte Arn Saba mit Fragen zu Nebenschauplätzen | ||
| + | |||
| + | Was sein Talent des Zeichnens betraf, entschloss er sich, sich nun richtig dafür ausbilden zu lassen. Das war aber nur im fernen | ||
| + | |||
| + | Die Abendstunden nutzte er zur Weiterbildung an zwei Akademien, erlernte das Handwerkzeug der Illustration, | ||
| + | |||
| + | Auf diese Frage antwortete Foster nicht, was man sich verschieden erklären kann. Vermutlich hat ersich bestimmt damit auseinander gesetzt, wollte aber kein Statement abgeben. Saba setzte nach:“ Siehstdu denn einen Unterschied zwischen deiner Kunst der Illustration und der Galeriekunst? | ||
| + | |||
| + | Als nach seinem Tod 1982 seine Unterlagen aufgelöst und archiviert wurden, hatte er gerade noch 3 Blattseiner Originale im Besitz.Einem Hobby Fosters wird in großer Länge und Ausführlichkeit Platz im Interview eingeräumt. Es geht umseine Liebe zur Jagd und seine Verbundenheit in der freien Natur mit ihren Tierwelt. Sein berühmt gewordenesZitat dazu lautete:“ Schieße niemals auf einen sitzenden Vogel, fange niemals mehr Fisch, als du essen kannstund trinke niemals mehr Alkohol, als ein Gentleman vertragen kann“. Foster hatte sich offensichtlich diesemAnspruch gestellt und auch daran gehalten. Seine großen Leidenschaft in den Kanadischen Wäldern auf Jagd zugehen, kannte man. Seine Sorge dabei galt dem Umgang mit Waffen, an die sich manche „wilden Jäger“nichthielten. Konnte er in seinen jungen Jahren dieses Wissen noch praktizieren, | ||
| + | |||
| + | Abschließend sollte aber auch Erwähnung finden, dass sich der Vertragspartner King Features nicht mit Ruhm be-kleckerte, | ||
| + | |||
| + | //Klaus Nonnast, Frühjahr 2026// | ||